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SFS zu Besuch in Ugljevik


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Die humanitäre Organisation Serben für Serben
besuchte Mitte Januar die siebenköpfige Familie Mihajlovic aus Ugljevik ( Republika Srpska), die sich in einer sehr qualvollen Lage befindet - diese kann man fast nicht in Worten fassen. Der Vater Nenad (45) ist Arbeiter auf einem Reperaturkraftwerk und nachdem ihm alle Kreditraten abgezogen werden, bleiben ihm knapp 200 Mark für den Lebensunterhalt seiner Familie. Die Mutter Renata (36) ist leider schwer krank und hat bereits 13 komplizierte Operationen hinter sich. Sie haben fünf Kinder: Der älteste Nemanja (13) hat häufige Kopfschmerzen und wurde oft ohnmächtig aufgrund von Hungerleid, Zeljana (8), die eine offene Herzkammer hat, die sechs-Jährige Jovana, die Probleme mit Bronchitis hat und die Zwillingsgeschwister Dajana und Srdjan (4), die aufgrund von schwerer Lebensbedingungen, oft krank sind und dazu noch Sprachprobleme haben.

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Die Organisation hat bis jetzt der Familie drei Mal geholfen: Das erste Mal im Jahr 2012, als sie bei der Aktion „Aufbau des Hauses“, die von der Organisation „Nemanjic-Ticino“ in Gang gesetzt wurde, teilnahm. Desweiteren während der Osteraktion unserer Organisation in Republika Srpska. Im Dezember 2014 haben wir, aufgrund von Bitten der hilfsbereiten Mitbürgern, der Familie ein Paket mit Grundnahrungsmittel in Höhe von 529,28 KM übergeben. Die Situation war alarmierend, da die Familie leider oft nichts zu Essen hatte und die Kinder wegen Hungernot und Kälte immer öfter krank wurden.

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Im Januar 2015 organisierten wir einen weiteren Besuch, dessen Ziel es war, sich detaillierter mit den Bedürfnissen der Familie zu beschäftigen. Dem Besuch schlossen sich, das Team vom BN- Fehrnsehen, zusammen mit dem Priester Mica aus Ugljevik und Frau Andja aus „Kolo Srpskih Sestara“ an.

Nachdem man die Familie kennenlernt, und das Entgegenkommen und die Aufopferung des ältesten Sohnes Nemanja gesehen hat, die er gegenüber seinen Schwestern und Brüder aufbringt, ist es nahezu unmöglich teilnahmslos zuzusehen wie die Kinder leiden. Aufgrund des Vaters, der arbeitet, und der Mutter, die oft ins Krankenhaus muss, fällt die Fürsorge für die Geschwister auf den Rücken des kleinen Nemanja. Er teilt jede Süßigkeiten oder auch Nahrung, die er von liebevollen Nachbarn bekommt, mit seinen Geschwistern in fünf gleiche Teile.

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Lieferung der Spenden in Form von Nahrungsmitteln für Familie Mihajlovic Mitte Dezember 2014

Das Haus, in dem die Familie Mihajlovic lebt ist nicht fertig gebaut, so dass die ganze Familie in einem Zimmer lebt. Aufgrund von Bettmangel schlafen einige Mitglieder der Familie auf dem Boden. Der Boden in der Umgebung des Hauses ist niedriger als das umgebende Erdreich, weshalb die Familie Wasserprobleme hat. Dies führt zu Feuchtigkeit innerhalb des Hauses und zu ständigen Erkältungen.

Der größte Wunsch von Nemanja ist es, sein eigenes Zimmer zu haben um lernen und zeichnen zu können. Auch Zeljana hat nicht genügend Platz und nicht die mindesten Bedingungen zum Lernen, da die übrigen Räume über keine Heizung und keine Möbel verfügen.

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Das unvollendete Haus und die schweren Lebensbedingungen in denen die jüngsten der Familie Mihajlovic leben

Die Familie Mihajlovic benötigt Betten und Möbel für die übrigen Räume, einen neuen Holzofen, einen Kühlschrank, eine Waschmaschine und einen Elektroherd, aber auch Grundnahrungsmittel und regelmäßige Artzkontrollen – leider fehlt hierzu das nötige Geld.

Nach dem Organisationsplan ist als erstes auf der Liste die Besorgung von Nahrung und Kleider für die Kinder, als auch Geräte, die die Lebensqualität verbessern würde. Anschließend folgt die Isolation des Hauses, um die Wärme innerhalb der vier Wände zu behalten und somit würde das Verweilen der Kinder auch in den übrigen Räumen ermöglicht werden.

Ein Besuch bei der Familie Mihajlovic steht in näherer Zukunft an. Wir hoffen, dass wir während unseres Besuchs eine Lösung für ein besseres leben der Familie finden können.

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Dieser Familie mangelt es an sehr vielem, dies erfordert ein schnelles Reagieren und vor allem einen Aufruf zur Solidarität an uns alle, um Geld zu spenden, damit die Familie nicht mehr am Rande der Existenz leben muss. Wir laden alle privaten Menschen und Unternehmen guten Willens ein, sich an der Weihnachtsaktion zu beteiligen und damit zu zeigen, das unser Volk und besonders die Kinder, nicht alleine sind.

 

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